Kai

Kai Schmittmann

 

Schreiben Sie an Kai Schmittmann 

  • Freier Mitarbeiter der Schule Taiji-Balance für den Bereich Trommeln
  • Langjährige Erfahrung als Schlagzeuger und Percussionist in verschiedenen Bands
  • Unterricht: Schlagzeug und Percussion
  • Musikschule Wolanski
    Bad Oeynhausen
  • Behindertenarbeit

Große Schau der Ballettschule

Begeisterung im vollen Theatersaal

Bad O e y n h a u s e n (WB). Die Begeisterung war groß. Am Samstagnachmittag zeigte die Ballettschule Erika Fee Stuhrmann ihre Fähigkeiten. Gewähltes Motto: »Sweet Nothings«. Vom klassischen Ballett über Stepptanz bis hin zu Hip-Hop reicht das Repertoire der seit 25 Jahren in Bad Oeynhausen ansässigen Ballettschule. Im ausverkauften Theater im Park bestaunten zahlreiche Eltern, Freunde und Gäste das Können, der Vier- bis 26-jährigen Ballettschüler.

Schwer zu kämpfen mit den  Waffen einer Frau hatten Julia Schmidt und Christina Habbe,  um an das große Geld des »Big Spender« zu kommen. Auch dieser Stepptanztanz gehörte zur Aufführung »Sweet Nothings«: (von links) Christina Habbe, Kai Schmittmann und Julia Schmidt.
Das gezeigte Programm umfasste Ballett-Höhepunkte wie »Die Zuckerfeen» und »Blumenwalzer« aus Peter Tschaikowskys »Der Nussknacker« sowie den Tanz »Im Puppenladen« aus Josef Bayers Ballettklassiker »Die Puppenfee«. Die Fans des klassischen Balletts kamen mit dem Andantino und dem Allegretto aus Frederic Chopins »Les Sylphides« auf ihre Kosten. Susen Caesar brillierte in einem temperamentvollen spanischen Tanz aus Manuel de Fallas Ballett »Der Dreispitz« und in der Rolle der Dolly in der Step-Revue. Die ganz kleinen Tanzschülerinnen zeigten. Leopold Mozarts »Musik für Kinder« und einen Kindergeburtstag zu einer Polka von Johann Strauß' Sohn.

Das Programm wurde in die Neuzeit übergeleitet mit einem Modern Dance zur Musik von Norah Jones sowie einem sehr coolen Hip-Hop. Die Choreographie zu den modernen Tanzdarbietungen hatte Ballettpädagogin Iris Witte einstudiert.

Erika Stuhrmann stellte bei der Aufführung einige Jubilare vor, die bereits auf eine lange Karriere als Tanzschülerinnen zurückblicken können. Christina Habbe und Katharina Vogt sind nunmehr seit zwölf Jahren dabei. Julia Schmidt und Marina Friedrichsmeyer lassen sich seit bereits 15 Jahren in Ballett und Tanz ausbilden.

»Ballett und Tanz fördern die körperliche und musische Entwicklung der Kinder«, meinte Erika Stuhrmann. »Es passiert immer häufiger«, erzählte sie, »dass Mütter und Töchter gemeinsam ihrem Tanz-Hobby nachgehen. Selbst wenn die Interessen unterschiedlich sind, macht das nichts. Dann belegt die Mutter Jazz Dance, die Tochter Hip-Hop. Spätestens bei der Aufführung arbeiten sie zusammen.

Die Aufführung »Sweet Nothings« wurde abgerundet mit einer Stepptanz-Revue, einem Reigen aus gespielten Tanz-Episoden.

Das Publikum begegnete dabei Evergreens wie »The Big Spender« und »Singing in the rain« aber auch Alltagsszenen, die die Kinder und erwachsenen Tänzer geschmackvoll und schwungvoll umsetzten.

Besonderen Anklang fand beim Publikum der Programmteil »Step unplugged«. In einer Zugabe vor dein geschlossenen Vorhang zeigte die Steppgruppe einen so genannten »Shim Sham Shimmy«. Dieser Kanon in Stepform, bei dein sich die Tänzer mit ihren Stepp-Klacks mehrstimmig quasi unterhalten, wurde vom Publikum mit euphorischem Beifall belohnt.

Bad Oeynhausen, den 26.07.03

Rock-Mobil im Einsatz bei der Gesamtschule Stieghorst in Bielefeld

Es werden seit vergangenem Mittwoch einfallsreiche Wege  mit dem Rock-Mobil beschritten. Das quietschgelbe »Rock-Mobil« hatte im Rahmen der Projekttage der Gesamtschule Stieghorst in Bielefeld Premiere. Drei Tage lang waren zwei Dozenten der Musikschule Bad Oeynhausen - Björn-Michael Gbur und Kai Schmittmann - des insgesamt 15-köpfigen Teams der Rock-Akademie mit der mobilen Bandausstattung (Instrumente, Mikrofone, Aufnahmegerät etc.) vor Ort, um den Schülern den Spaß an der Musik zu vermitteln.

»Das Projekt ist von allen Schülern durchweg positiv aufgenommen worden«, zog Gesamtschullehrerin Anne Schulze-Terwey bereits am ersten Tag ein positives Fazit. Am Ende des Projekts präsentierten die Teilnehmer der achten Klasse ihren Mitschülern aus anderen Gruppen den Titel »I’m a Dreamer von Ozzi Osburn«.

 Das Fernziel seiner Arbeit fasst Dr. Hans-Joachim Dewe Leiter des Prokektes so zusammen: »Es wäre toll, wenn in fünf Jahren die Organisation von Musik-Festivals unter einem Label der »Rock-Akademie OWL« möglich wäre und dennoch die kreative Eigenständigkeit jedes Musikers gefördert würde«.

NW 276, DONNERSTAG, 27, NOVEMBER 2003
Nach vier Proben auf die Bühne
Achte Klassen der Geschwister- Scholl-Schule präsentieren Workshop-Ergebnisse

VON RALF BITTNER

® Herford. „Knocking on Heaven`s Door" heißt das Stück, mit dem sich die drei achten Klassen der Geschwister- -Scholl-Schule bei ihren Mitschülern vorstellten. Viermal hatten sie geprobt, gestern standen sie zum ersten Mal auf der Bühne.
„Wir wollten die Lust am Musikmachen wecken", sagte Musikdozent Björn Gbur. Jeden Mittwochvormittag hatte er mit den Klassen 45 Minuten lang geprobt, keine leichte Aufgabe, denn bis auf wenige Ausnahmen, hatten die Achtklässler vorher noch nie ein Instrument in der Hand. Das Ergebnis des Musikprojektes konnte sich trotz nur viermaligen Probens hören lassen.
Die Geschwister-Scholl-Schule führte das Projekt in Zusammenarbeit mit der Rock-Akademie durch. „Den Kontakt hat unser Konrektor Hans-Jürgen Ruder hergestellt", sagte Schulleiterin Sigrid Sordon-Hackel. Ruder ist kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion und möchte die Schule gern zu einer Stützpunktschule ausbauen
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